Angebot anfordern
Leave Your Message

Wie dimensioniert man ein ESS-System?

29.06.2026

Schritt 1: Das Hauptziel definieren

Die erforderlichen Batterie Die Größe hängt vom jeweiligen Anwendungszweck ab.

Gemeinsame Ziele:

Schritt 2: Stromverbrauch analysieren

Prüfen Sie mindestens 12 Monate an Strom-, Gas- und Wasserrechnungen.

Wichtigste Kennzahlen:

  • Monatlicher Energieverbrauch (kWh)
  • Spitzenlast (kW)
  • Zeitabhängige Preisgestaltung
  • Lastprofil

Schritt 3: Ermitteln Sie die erforderliche Energiekapazität

Die Energiekapazität wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen.

Formel:

Batteriekapazität (kWh) = Last (kW) × Überbrückungsdauer (Stunden)

Beispiel:

100 kW Last × 4 Stunden = 400 kWh ESS

Schritt 4: Nennleistung berechnen

Die Nennleistung bestimmt, wie schnell die Batterie geladen oder entladen werden kann.

Gemessen in:

  • kW
  • MW

Beispiel:

Für eine 500-kWh-Batterie wird möglicherweise Folgendes benötigt:

  • 100 kW PCS
  • 250 kW PCS
  • 500 kW PCS

abhängig von der Anwendung.

customize battery.jpg

Schritt 5: Berücksichtigen Sie den Entladegrad der Batterie (DoD).

Nicht die gesamte gespeicherte Energie ist nutzbar.

Beispiel:

500-kWh-Batterie, 90 % Entladungstiefe

Nutzbare Energie:

450 kWh

Schritt 6: Zukünftige Erweiterungen einbeziehen

Viele Unternehmen verzeichnen einen steigenden Energiebedarf.

Es wird empfohlen, eine zukünftige Kapazitätsreserve von 15–30 % hinzuzufügen.

Häufige Fehler bei der ESS-Größenbestimmung

  • Ignorieren von Nachfragegebühren
  • Verwendung der Durchschnittslast anstelle der Spitzenlast
  • Vergessen der Batteriealterung
  • Unterschätzung der Backup-Dauer
  • Zukünftiges Wachstum wird nicht berücksichtigt

Häufig gestellte Fragen

Welche ESS-Größe benötige ich?

Die Antwort hängt von Ihrem Lastprofil und Ihren Geschäftszielen ab.

Wie viele kWh werden für die Notstromversorgung benötigt?

Multiplizieren Sie die kritische Last mit den gewünschten Backup-Stunden.

Kann die Dimensionierung von Energiespeichersystemen die Projektkosten senken?

Ja. Die richtige Dimensionierung verbessert den ROI und verkürzt die Amortisationszeiten.